
Zeitschrift?
27. Juli 2022
Tabubruch
31. Juli 2022Es ist Donnerstagnachmittag und ich sitze schon wieder im Zug.
Das 9 Euroticket ist Segen und Fluch zugleich. Segen, weil ich alle Fahrten dieses Monats eh mit der Bahn gemacht hätte, ich also Geld spare. Fluch, die Züge sind so verdammt voll. Selbst gestern Abend noch, gegen 21.30 Uhr waren die Plätze gut belegt.
Zug fahren lässt mich Dinge tun, für die sonst momentan keine Zeit da ist, so wie diese Zeilen hier schreiben. Gibt mir Zeit zum Nachdenken, bei Verspätung noch mehr als mir lieb ist.
Gestern fuhr ich nach Hof und von dort weiter mit „Chauffeur“ nach Selb, dort hat der Notar seinen Betriebssitz. Der Notar, bei dem mein Kind Nägel mit Köpfen machte und den Kaufvertrag für das Haus unterschrieb. Gut oder schlecht? Richtig oder falsch? Das allein wird die Zeit zeigen.
Der Notar war nett und eloquent, erklärte gut, ganz anders als die Rezensionen im Internet vermuten ließen. Ich war mehr als positiv überrascht. Und schon war auch dieser Termin vorbei, die Grundschuldbestellung zu Gunsten der Mutter, mir, unterschrieben.
Ich bin die „Bank“, das Darlehen hat einen günstigen Zinssatz, aber ich gebe es nicht her, mein Geld, ohne Sicherheiten! Sollte das Leben meines Kindes nicht wie geplant verlaufen, und welches Leben tut das schon, dann habe ich wenigstens das Grundstück in der Wallachai 😉🤷 Hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen. Da wollte ich schon immer hin 🙂
Heute fahre ich nach Schweinfurt mein Auto abholen, es brauchte unbedingt eine Mercedes-Reparatur-Werkstatt. Die freie Werkstatt meines Vertrauens konnte dieses Mal leider nicht helfen, blöd. Und teuerer. Und zu Auto Scholz fahre ich nur noch, wenn sonst wirklich gar nichts mehr geht. Mein Auto fühlt sich dort nicht wohl und ich auch nicht. Service wird in Schweinfurt einfach anders buchstabiert👍
Inzwischen durchgeschwitzt zu Hause, einfach nur warm draußen. Trotzdem Zeit für eine Tasse Tee, was sonst, und etwas Durchschnaufen. Wieder ein Tag rum, auch gut.




