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Kategorie „Fantasy“

„Re-Generation“ von Tala T. Alsted

Wettbewerbsbeitrag beim „Ayla-Richter-Froschköniginnen-Award“

Spannend, diese Gesamtausgabe, die uns zwei Sicht- und Lebensweisen sehen lässt. Und zwar einmal Sibel, jung, weiblich, am Beginn des Lebens. Und im zweiten Teil Jonahs, alt, wohlhabend und ja, immer noch da, männlich.

Wir, besser die Autorin, schreiben das Jahr 2203 als Beginn dieser Geschichte fest. Die Menschen, fast alle haben Zugang zu Re-Generation und damit unbegrenzte Lebenszeit. Sie können sich immer wieder neu erfinden, Neues ausprobieren. Bis in alle Ewigkeit. Aber ist dieser Zustand wirklich so paradiesisch, wie es im ersten Moment klingt?Geburtenkontrolle, klar, denn Ressourcen sind begrenzt. Wer entscheidet, wer ein Kind bekommen darf? Konflikte scheinen da vorprogrammiert.

Keine Altersbeschwerden mehr, da das Altern im Regelfall nur noch Erinnerung ist. Oder Strafe.

Erinnerung, da war doch was?! „Brain-Reset“ 🤷

Auch hier, da spoilere ich mal ein bisschen , ein weißer alter Mann mit mit Macht. Ohne Skrupel. Wer ihm gefährlich werden könnte, wird beseitigt. Manches ändert sich halt nie.

Sibel und Jonah, finden zueinander und werden wieder getrennt. Oder doch nicht? Die Liebesgeschichte ist leicht, trotz aller Schwere, die sich dahinter erahnen lässt.

Das Ende überrascht und wieder auch nicht. Diesen Optimismus in die Entwicklung der Menschheit hätte ich gerne.

Die Pflanzenzeichnungen, die die Kapitel begleiten, gefallen mir sehr gut.

Insgesamt ein rundes Buch, welches ich ohne den Award sicherlich nicht gelesen hätte.

Buchtipp. Gesamtausgabe zum günstigen Preis ausschließlich bei der Autorin erhältlich 😉