Award 2.0

Dass passiert mir doch nicht
18. Februar 2026
Dass passiert mir doch nicht
18. Februar 2026

Momentan viel um die Ohren, aber…

diese Geschichte will ich Euch nicht vorenthalten. Gestern erreichte mich die folgende Mail. Ayla Richter ist mein Pseudonym, Ihr wisst.

Liebe Ayla Richter,

meine Frau hat mir deinen Flyer zum Froschkönigin-Award mitgebracht. Damit ich einen Beitrag leiste. Zur Verständigung…Das hätte mich gefreut.

Jetzt habe ich aber gesehen, dass du es eher alttestamentarisch hältst:
Ein Award nur für Frauen! Das ist dann so, als vergölte m/w/d Gleiches mit Gleichem, Auge um Auge oder Zahn um Zahn. Um die Fahne der Gleichberechtigung hochzuhalten, bedarf es aber mehr, statt nun Männer oder Personen, die sich als Mann lesen, im „Umkehrschluss“ zu diskriminieren…

Ich muss daher also bezweifeln, ob du mit dem Ausschluss von o.g., nicht weiblichen Personenkreis, dem Thema Gleichberechtigung einen Gefallen tust. Denn wenn Frauen – so wie leider eben auch jahrtausendelang Männer- sich ihr „Selbstbewusstsein“ damit holen, das andere Geschlecht zu diskriminieren bzw. dass sie den Spieß einfach umdrehen, dann wird das nichts mehr mit uns…

Geschlechterkampf ist nichts für mich, denn ich halte es mit Franz Kafka, der gesagt haben soll: „Eines der wirksamsten Verführungsmittel des Bösen ist die Aufforderung zum Kampf“…

Liebste Grüße aus Köln:

Armin, fka „Das Huhn das goldene Eier legt“

Meine Antwort:

Lieber Armin,

mir geht es nicht um Gleichberechtigung, sondern die Förderung von Selfpublisherinnen.
Danke, dass Du mir meine Welt erklärst.

Manplaining vom Feinsten,

Ayla