Moin 2026

Froschköniginnenmagazin
16. Dezember 2025
Froschköniginnenmagazin
16. Dezember 2025

Ich bin noch da!

Ja, ich bin noch da.

Die letzten Monate in 2025 waren recht herausfordernd, auf vielen Ebenen. Trotzdem bin ich nach einem sehr entspannten Urlaub gut im Jahr 2026 angekommen und harre der Dinge, die da kommen.

„Harren“, das ist ja nicht so wirklich meins, ich habe es mehr mit agieren, handeln, tun. Der „Ayla Richter Froschkönigin Award 2.0“ steht in den Startlöchern und wird wohl schon sehnsüchtig erwartet. Der Saal ist für die Preisverleihung am 06.03.2027 gebucht, Fördergelder beantragt und die Autorinnen stehen in den Startlöchern. Mein Orga-Team auch. Die erste Werbung ist da.
Tolles Gefühl, aber irgendwie auch beängstigend. Alles meins. Wunschtraumerfüllung und mehr. Ich als „Role model“, denn inzwischen gibt es auch ein „Froschköniginnen-Magazin“. Im weitesten Sinne ein Ableger und Akima Clary hat da etwas wirklich Tolles geschaffen.

Gestern musste ich mal raus, mir frischen Wind um die Nase wehen lassen. Also Touristin in der eigenen Stadt gespielt und die Ausstellung „Make a Wish“ besucht. Sozusagen als Vorabkommando, denn ich will dort Anfang März den diesjährigen „Equal Pay Day“ feiern. Wobei „feiern“ bei einen sooo traurigen Zusammenhang ja das falsche Wort ist. Ich wünsche mir, dass der Equal Pay Day sofort überflüssig wird. Und das, obwohl in der Ausstellung darauf hingewiesen wird, dass erfüllte Wünsche manchmal lieber unerfüllt bleiben sollten. Erinnert wird in dem Zusammenhang an König Midas, bei dem alles, was er anfasste zu Gold wurde. Auch seine Lieblingstochter…
Die Ausstellung ist klein, aber fein. Jetzt werde ich mich nur noch um eine Führung kümmern, bei der viele Exponate hoffentlich noch ein bisschen mehr erklärt werden.

Und ich habe mich zu einer Soirée in Berlin angemeldet am Abend des Equal Pay Days. Vorträge, Austausch, Gleichgesinnte. Mal sehen. Ich freue mich schon, denn ich möchte wieder etwas mehr in dieser Richtung machen.

Der Insolvenzverwalter meiner sich in Insolvenz befindlichen Unfallversicherung scheint das vorhandene Vermögen als seins zu betrachten und versucht sich hemmungslos selbst zu bedienen. Und ich versuche der Selbstbedienung einen Riegel vorzuschieben, schließlich geht es um mein Geld. Davidine gegen Goliath oder so ähnlich. Aber einen Teilerfolg schreibe ich mir schon auf meine Fahne: Statt des beantragten Zuschlags von 650 % auf die Grundvergütung von 1,26 Mio. bekommt er nur !! 380%. Allerdings sind das auch immer noch brutto nach meiner Berechnung 7 Mio. Also entschloss ich mich in den letzten Stunden gegen diese Festsetzung die sofortige Beschwerde einzulegen. Mal schauen, ob das etwas bringt. Wir sind angeblich 320.000 Gläubigerinnen, warum scheint sich außer mir niemensch zu kümmern?

Das Insolvenzrecht ist spannend, noch spannender wäre es, wenn es nicht um mein eigenes Geld gehen würde. Immerhin ist der zuständige Rechtspfleger sehr auskunftsfreudig und scheint sich wirklich über mein Interesse an der Sache zu freuen.

Und sonst? Es ist immer noch dunkel draußen und kalt. Hoffentlich ist das kein Omen für die nähere Zukunft! Die gesellschaftliche Entwicklung macht mir Sorge, das Weltgeschehen auch. Die Welt wird von weißen alten Männern regiert, den ewig Gestrigen. Und die angebliche rechte Alternative ist für uns Frauen ja noch schlimmer! Heim an den Herd! Wie rückschrittlich ist das denn? Und trotz aller (weiblichen) Gegenwehr erstarkt das Patriachat momentan schon wieder sehr. Da sind meine Veranstaltungen weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Und was machst Du so?